Die Aussteuerversicherung als Einstieg in die Unabhängigkeit

 

Wenn Kinder groß und erwachsen werden, dann steht irgendwann entweder die Hochzeit an, oder der Auszug aus der elterlichen Wohnung. Beides kostet Geld. Sowohl eine Hochzeit, die mit allem Drum und Dran Unsummen an Geld verschlingen kann, genauso wie der Auszug und die damit verbundene Selbständigkeit der jungen Leute. Die Wohnung kostet, die Möbel kosten, eventuell ein Auto, der Umzug, vielleicht sogar ein Studium in einer anderen Stadt. All das gibt es nicht umsonst. Und weil es immer teurer wird, können Eltern für den Fall der Fälle vorbeugen. Die Lösung heißt: Aussteuerversicherung. Was ist das? Dabei handelt es sich um eine Versicherung, die man mit einer Kapitallebensversicherung vergleichen könnte. Sie läuft bis zum Höchstalter von 25 Jahren oder endet dann, wenn das Kind, auf das die Versicherung abgeschlossen wurde, heiratet. Deswegen wird sie auch Heiratsversicherung genannt. Abschließen kann man sie für jedes Kind, das eine gewisse Altersgrenze noch nicht erreicht hat. Bei Mädchen ist das das Alter von zehn Jahren, bei Jungs sind es zwölf Jahre. Sollte der Erziehungsberichtigte, auf dessen Namen die Versicherung läuft, vorzeitig sterben, dann läuft die Versicherung dennoch weiter, die Beiträge werden von der Versicherung gezahlt und die Summe kommt zur Auszahlung wenn die Hochzeit ansteht oder der Versicherungsnehmer das 25. Lebensjahr vollendet hat. Ob nun eine Aussteuerversicherung immer das Optimalste ist, darüber streiten sich die Geister. Die einen sagen, dass diese Art der Versicherung für Kinder besonders gut geeignet sei, was sich wohl nicht bestreiten lässt. Andere wiederum meinen, dass man das Geld auch besser anlegen könnte, da die Rendite bei einer Aussteuerversicherung nicht besonders hoch ist. Entscheiden Sie selbst und lassen Sie sich ein paar Angebote machen. Die Grundidee ist sicherlich nicht verkehrt.


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