Studienreisen nach Kanada
Im früheren Sprachgebrauch war unter einer Studienreise eine Forschungsreise zu verstehen. Diese dienten weniger dem Zweck des Urlaubes und auch nicht der Unterhaltung, sondern viel mehr dem Zweck der Forschung. Es sollten nur Tier- oder Pflanzenarten erforscht werden, neue Gebiete oder Ausgrabungen getätigt werden. Die Ergebnisse wurden dann in der Regel Bibliotheken oder Universitäten zur Verfügung gestellt. Im heutigen Sprachgebrauch ist eine Studienreise auch gleichzusetzen mit dem so genannten Kulturtourismus.
Hierbei werden gezielt Orte und Städte aufgesucht, an denen es wichtige und bedeutungsvolle Denkmäler, Kunstgeschichte und sonstige Historik zu besichtigen gibt. Dabei dient die Studienreise dem Zweck der Bildung. Auch die andere Kultur des jeweilig besuchten Landes soll und will vertieft kennen gelernt werden. Seit einiger Zeit werden Studienreisen mit dem Tourismus verknüpft und haben ihr doch manchmal etwas staubiges Image verloren.
Anders als ein „urlaub kanada“, der ausgiebig genossen werden will und wenig mit einer Studienreise gemein hat, es sei denn man wünscht es so. Würde man Kanada annähernd kennen lernen wollen, dann müsste man dazu schon einige Urlaubswochen investieren.
Dieses riesige Land mit seinen unendlichen Wäldern die im Herbst ein solch farbenprächtiges Bild bieten, im Norden des Landes hingegen das Eis und die Wale. So vielfältig ist Kanada, die Kultur hat ihr ganz eigenes Bild, die Menschen sind warm und aufgeschlossen.
Man könnte Bücher über dieses Land schreiben, dazu reicht an dieser Stelle weder der Platz noch die Zeit aus.